Die Einführung von Negativ-Zinsen wird sich schon bald auf die Einlagen
der Sparer auswirken: Bereits vor einiger Zeit haben Banken in der Schweiz
ihre Geschäftsbedingungen geändert.
Sie teilten ihren Kunden mit, dass ihnen der „unlimitierte Rückzug“ freistehe.
Die Matratze wird zum sichersten Ort für das Ersparte in Europa.
Nach der Niedrigzinspolitik der EZB kommen eine Negativzinspolitik und
weitere Staatsanleihenkäufe ins Spiel. Diese geldpolitischen Optionen
sollen die Wirtschaft in den Krisenländern ankurbeln.
Für den deutschen Sparer bedeuteten die neuen „Maßnahmen“ erhebliche Verluste.
Was bisher als theoretisches Gedankenspiel praktiziert wurde, bestenfalls
bekannt von den Einlagen der Banken bei der EZB, dürfte bereits bald die
kleinen Sparer auch in Deutschland treffen:
Wer sein Geld auf der Bank lässt, muss in Form von Negativzinsen dafür bezahlen.
EZB-Chefvolkswirt Peter Praet sagte kürzlich in einem Interview mit dem Wall Street
Journal, der Ankauf von weiteren Staatsanleihen durch die EZB (OMT-Programm) sowie
negative Zinsen seien für die…
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