Diejenigen, die wissen, was läuft, schreiben nicht für Qualitätszeitungen
„Wieso hassen alle Goldman Sachs?“, lautete die aus Sperrholz laubgesägte Überschrift eines
Artikels der „FAZ“ vom 2. Februar. Zunächst mal möchte ich die unverzichtbaren Intellektuellen
aus der Hellerhofstraße um etwas bitten :
Könnten wir uns eventuell darauf einigen, den eilfertigen Gebrauch solcher überemotionalen
Vokabeln ein klein wenig zurückzufahren? Europahasser, Euro-Hasser, Dies- und Das-Hasser –
muss das sein? Wäre ja auch in eurem Interesse, wo ihr doch selber ständig gegen den von
euch stets neu erfundenen Populismus oder auch Internet-Stammtische verzweifelt anschreibt.
Denn völlig berechtigte Kritik an EINEM Bankhaus muss erstens noch kein „Hass“ sein und
erlaubt zweitens eigentlich auch keine reißerischen Verallgemeinerungen wie „Feindbild Bank“.
Gut, ihr habt mit Verallgemeinerungen ja sonst auch keine Probleme, wie man an eurem albernen
Herumgeflatter bezüglich des „Mohammed-Videos“ ablesen konnte, zu dem es in eurem Feuilleton
hieß, „die Muslime“ gingen auf die Straße. Ich hatte…
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