1. Nicht das größte Schiff seiner Zeit
Entgegen weitverbreiteten falschen Angaben war die Titanic seinerzeit nicht das größte Schiff. Das größte damalige Schiff war der deutsche „Imperator“, dessen Stapellauf allerdings aus Sicherheitsgründen erst mehrere Monate nach dem der Titanic erfolgte.
2. Nicht das schnellste Schiff seiner Zeit
Erst nach dem Ersten Weltkrieg gegen Deutschland gelang es England, mit dem deutschen „Imperator“ ein zuverlässiges Schiff zu stehlen, das sogar noch bis Februar 1938 unter dem falschen Namen „RMS Berengia“ unter falscher englischer Flagge lief und im Jahre 1922 dann die schnellste Atlantik-Überfahrt mit 23,5 kn Durchschnittsgeschwindigkeit erreichte.
3. Nicht die „größte Katastrophe der Seefahrtsgeschichte“
Auch die bislang größte Katastrophe der Seefahrtsgeschichte ereignete sich erst 33 Jahre später beim Untergang der „Wilhelm Gustloff“ mit annähernd 10.000 Opfern, also zehnmal mehr, als das Titanic-Unglück forderte.
Titanic
Die RMS Titanic war ein englisches Passagierschiff der „White Star Line“. Der Stapellauf war am 31. Mai 1911, allerdings war das Schiff noch eine leere Hülle. Im nahegelegenen Trockendock wurde die Inneneinrichtung vervollständigt und die Schiffsschraube angebaut sowie weitere Nacharbeiten vorgenommen. Die Fertigstellung dauerte fast ein Jahr nach dem Stapellauf, bevor das Schiff erstmals den Hafen verlassen konnte.
Die Titanic sank am 14. April 1912, da die englische Reederei aus Neid, Gier und Haß auf die damaligen besseren deutschen Schiffe eklatante Sicherheitsbestimmungen außer acht ließ, um „das blaue Band“ der schnellsten Überfahrt zu gewinnen. So wurde das Schiff von dem gerammten Eisberg auch nicht aufgeschlitzt, wie zumeist kolportiert wird, sondern die Nieten aus minderwertigem Stahl gaben schlicht und einfach nach, so daß die Stahlplatten der Bordwand eingefaltet wurden.[1]
Der Untergang
England wollte die deutsche Konkurrenz auf der Nordamerika-Linie unbedingt verhindern. Um den Stapellauf noch vor dem deutschen „Imperator“ zu ermöglichen, wurden deshalb für Bug und Heck nur Gußeisennieten verwendet. Für das Mittelteil hingegen wurden die üblichen Stahlnieten verwendet. Diese mußten jedoch mit einer Maschine vernietet werden. Da die Zeit bis zum Stapellauf nicht ausreichte, wurde dann auf minderwertige Gußeisennieten zurückgegriffen, die per Hand vernietet wurden. Damit konnte der Stapellauf noch einige Monate vor dem deutschen „Imperator“ erfolgen, eben gerade weil in Deutschland kein minderwertiger Stahl unter Gefährdung der Passagiere verwendet wurde. Der „Imperator“ hatte allerdings auch, ebenfalls im Gegensatz zur Titanic, ausreichend Rettungsboote an Bord und einen doppelten Schiffsboden.
Die Schaffung eines Mythos
Dem plutokratischen System gemäß erfolgte anschließend eine bis dahin beispiellose Geschichtsverfälschung und finanzielle Ausschlachtung der Tragödie. Erst auf Grund diverser Romane und Spielfilme wurde das englische Versagen später mythisch verklärt. Bis heute hält sich demzufolge die Legende vom damals angeblich „größten Schiff“ und der bis heute angeblich „größten Katastrophe“ hartnäckig.
Opfer
1517 Opfer, später revidiert auf 1500, Sondergericht des britischen Handelsministeriums (Leitung: Lord Mersey): 1503 Opfer, später revidiert auf 1490. Zu den Opfern gehörten einige damals sehr prominente Persönlichkeiten: Thomas Andrews, technischer Direktor der Belfaster Werft, in der die Titanic erbaut wurde, der Hotelier Colonel John Jacob Astor, der Militärberater des damaligen VS-Präsidenten Taft Major Archibald Butt, der Bankier Robert W. Daniel, der Autor Jacques Futrelle, der jüdische Bergwerksunternehmer Benjamin Guggenheim, der jüdische Theaterproduzent Henry B. Harris, der Präsident der kanadischen Grand Trunk Railway Charles M. Hays, der Filmproduzent D. Marvin, der Maler Frank Millet, der Stahlfabrikant Arthur Ryerson, der englische Journalist und Verleger William T. Stead, der Inhaber des Kaufhauses »Macy’s« Isidor Straus, der Vizepräsident der Pennsylvania Railroad John B. Thayer sowie deren Präsident G. D. Widener.
Fußnoten
1. ↑ Billig-Nieten waren Schwachstelle der Titanic: Risiko statt Innovation (http://www.scinexx.de/dossier-detail-581-10.html)
Quelle: andreasascha100 google+

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