Der Morgenpost liegt ein Strategiepapier der Berliner Polizei vor. Der Inhalt: Nur bei Aussicht auf unmittelbaren Fahndungserfolg solle ermittelt werden. Grund ist die dramatische Personalsituation.
Die Personalsituation der Berliner Polizei ist offenbar weitaus dramatischer als vermutet. Der Berliner Morgenpost liegt ein Strategiepapier vor, in dem eine interne Experten-Kommission zu dem Ergebnis kommt, dass Mitarbeiter der Abschnitte nur noch ermitteln sollen, wenn Untersuchungen Aussicht auf unmittelbaren Erfolg haben.
Wörtlich heißt es in dem „Controllingbericht Probelauf Abschnitte“ für das 1. Quartal 2014: „Die AKL (Abschnitts-Kommissariats-Leitungen) sollten darauf hinwirken, dass lediglich dort tiefer ermittelt wird, wo erfolgsversprechende Ermittlungsansätze vorhanden sind.“
Gerade bei kleineren Delikten wie Fahrraddiebstahl gibt es oft keine Hinweise auf die Täter. Polizeiführer schlagen deshalb Alarm. Sollte in der Hauptstadt nur noch dann ermittelt werden, wenn der „Täter auf dem Silbertablett serviert“ werde, würde die Sicherheit in der Stadt schlechter.
Ermittlungen nur noch bei Aussichten auf Fahndungserfolg
Ein ranghoher Kriminalbeamter…
Ursprünglichen Post anzeigen 362 weitere Wörter