Grexit-Planspiele im Kanzleramt
Merkel prüft Zusammenbruch der Banken
Seit Tagen warnen Politiker, dass durch die Grexit-Debatte ein Austritt Griechenlands aus dem Euro erst herbeigeredet werde. Die Nervosität ist groß. Da wundert es auch nicht, dass sich das Kanzleramt auf sämtliche Szenarien vorbereitet.
Die Bundesregierung entwickelt offenbar konkrete Strategien für einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Das Bundeskanzleramt lasse derzeit Szenarien für einen möglichen Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza bei der Parlamentswahl in dem Staat am 25. Januar durchspielen, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise.
Sollte das Bündnis um Alexis Tsipras gewinnen und den Reformkurs abbrechen, würde die ausstehende Rate von zehn Milliarden Euro an Hilfskrediten nicht an Athen überwiesen werden. Käme es zum Austritt Griechenlands aus dem Euro, dem sogenannten Grexit, könnte es nach Einschätzung der Regierungsfachleute einen Kunden-Ansturm auf griechische Banken geben, um Euro-Guthaben zu sichern, schreibt die Zeitung. Ein Kollaps der Institute in dem Land könne die…
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