Die ukrainische Staatsführung will mehrere Millionen Menschen dem geostrategischen Ziel des Westens opfern, Russland wieder unter Kontrolle der internationalen Finanzoligarchie zu bringen, schreibt Journalist Marco Maier im Contra Magazin.
Trotz des desolaten Zustands der ukrainischen Armee und schwerer finanzieller Probleme habe Kiew nicht nur den Wehretat massiv erhöht, sondern auch noch eine umfangreiche Mobilmachung beschlossen, heißt es in dem Beitrag. „Bezahlt wird die Militarisierung des bankrotten Landes vom Westen. Vor allem die USA, die EU und deren Verbündeten freuen sich offenbar über das günstige Kanonenfutter in der Ukraine.“Die „neuen Herren in Kiew“, die „selbst nur durch einen illegitimen Putsch an die Macht gelangt sind“, möchten, dass die Ukraine, so der Beitrag, zu einem Frontstaat zwischen Russland und dem Westen werde. „Offenbar legt man es wirklich darauf an, mehrere Millionen Menschen dem geostrategischen Ziel zu opfern, Russland endlich wieder unter Kontrolle der internationalen Finanzoligarchie zu bringen. Riskiert Kiew dafür den ‚totalen Krieg?“
Der militärische Konflikt in der Ost-Ukraine war kurz nach dem Februar-Umsturz in Kiew ausgebrochen. Die neue ukrainische Regierung schickte Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Umsturz nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten sind laut UN-Angaben mehr als 4800 Zivilisten ums Leben gekommen.


One Comment
Hat dies auf hawey99.wordpress.com rebloggt.
LikeLike