Kiew hat einem Berater von Präsident Pjotr Poroschenko zufolge derzeit keine Ressourcen für eine groß angelegte Offensive im Donbass. „Es kann keine Rede davon sein, dass wir jetzt bis zur Grenze vorstoßen und das gesamte von den Extremsten kontrollierte Territorium werden befreien können“, sagte Juri Birjukow am Montag im ukrainischen Fernsehen.
„Wir verfügen nicht über notwendige Ressourcen dafür. Man sollte sich daran gewöhnen und sich darüber klar werden, dass wir im Moment nicht in der Lage sind, groß angelegte Offensivoperationen durchzuführen. Deshalb brauchen wir Verteidigungslinien, die gegraben werden sollen“, sagte der Berater.
© SPUTNIK/ EVGENY KOTENKO
Ukrainischer Militärsprecher: Kiew noch nicht bereit zum Abzug schwerer Waffen
Unterdessen waren am vergangenen Freitag in der weißrussischen Hauptstadt Minsk unter Vermittlung der Präsidenten Russlands und Frankreichs, Wladimir Putin und Francois Hollande, sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Feuerpause und ein darauf folgender Abzug schwerer Technik von der Entflechtungslinie zwischen der Kiewer Armee und der Volkswehr vereinbart worden. Der Abzug soll nicht später als am Dienstag, 00.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MEZ), beginnen.
Die rivalisierenden Seiten werfen einander vor, gegen die Feuerpause verstoßen zu haben. Die Kiewer Militärführung behauptet, die feindliche Seite habe Armeestellungen in den vergangenen zwei Tagen mehrfach unter Beschuss genommen. Die Volkswehr erklärt dagegen, die habe das Feuer nur erwidern müssen.
Quelle : http://de.sputniknews.com/militar/20150216/301141748.html
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