Von Ardarsi Parse
Schon der iranische Philosoph und Begründer der ersten monotheistischen Religion der Welt, Zartošt [زرتشت] (Zarathustra), beschäftigte sich mit Begriffen wie „Wahrheit und Lüge“. Sich zur Wahrheit zu bekennen, die Lüge abzulehnen und der ewige Kampf zwischen Gut und Böse in uns Menschen, sind die Hauptessenzen seiner Lehre.
Die philosophische Betrachtung von Wahrheit und Lüge im antiken Iran vor dem Überfall der arabischen Muslime
So berichtet Herodot in seinem ersten Buch, Absatz 136 über die alten Perser im Zoroastrismus: ,,Die Knaben [der Perser] lernen vom fünften bis zum zwanzigsten Lebensjahr nur dreierlei: Reiten, Bogenschießen und immer die Wahrheit sagen“. Im ersten Buch Absatz 138 steht weiter: „Was sich nicht schickt, davon spricht man auch nicht. Nichts aber halten sie [die Perser] für so schimpflich als zu lügen, danach aber, Schulden zu machen; dies besonders deshalb, weil sie glauben, wer Schulden habe, müsse sich gelegentlich auch aufs Lügen legen„…
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