In Chichén Itzá haben Forscher eine Kalksteinhöhle unterhalb der großen Kukulcán-Pyramide entdeckt, deren Decke irgendwann einstürzen wird.
Der mit Süßwasser gefüllte Cenote (dolinenartiges Kalksteinloch) ist bis zu 35 Meter lang, über 20 Meter hoch und lediglich eine etwa fünf Meter dicke Kalksteinschicht trennt das Fundament der Pyramide mit dem Cenote. Streng genommen dürfte man es eigentlich erst dann einen Cenote nennen, wenn die Höhlendecke bereits eingestürzt ist und das wassergefüllte Loch frei liegt – was eines Tages sicherlich geschehen wird.
Dann wird die Pyramide des Kukulcán in die Tiefe stürzen und der Tempel zu Ehren des Gottes Quetzalcoatl zerstört werden.
Die Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass dies erst in einigen Hundert Jahren geschehen wird.
Video-Präsentation in Spanisch






