Flieger grüss mir die Sonne und grüss mir den Mond...
Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ ist beunruhigt über eine in Bangladesch veröffentlichte Todesliste, auf der auch sechs in Deutschland lebende Blogger stehen. Die Liste stamme vermutlich von der islamistischen Gruppe „Ansarullah Bangla Team“, die für vier brutale Morde an säkularen Bloggern in diesem Jahr verantwortlich gemacht wird. Die Gruppe stehe der islamistischen Bewegung „Ansar al-Islam“ nahe, die als Teil von Al Kaida auf dem indischen Subkontinent gelte.
Die Liste umfasst den Angaben zufolge die Namen von 21 Bloggern, Autoren und Aktivisten, die aus Bangladesch stammen und heute im Ausland leben. Die Verfasser rufen die Regierung Bangladeschs dazu auf, diesen „Feinden des Islam“ die Staatsbürgerschaft zu entziehen, andernfalls werde man sie auch im Exil verfolgen und töten. Sechs der Bedrohten leben in Deutschland, neun in Großbritannien, drei in Schweden, zwei in den Vereinigten Staaten und einer in Kanada.
Zu ihnen gehöre Ananya Azad, der seit Juni Stipendiat der Hamburger Stiftung…
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