Da lese ich heute einen Bericht über eine medizinische Tagung, bei der sich Mediziner mit „krankmachenden Arbeitsplatzverhältnissen“ befaßten und sich unter anderem mit der sogenannten „Verbitterungsstörung“ auseinandersetzten.
Psychiater sind die Gewitztesten in der ärztlichen Zunft, wenn es um die Erfindung neuer Krankheitsbilder geht, um möglichst viele „Patienten“ auf die Couch oder in ihre Anstalten* zu bringen.
Die „Posttraumatische Verbitterungsstörung“ wurde 2003 von einem Psychiater der Charité in Berlin „entdeckt“ und ist „nosologisch“ unter die Rubrik „Anpassungsstörungen“ einzuordnen.
Was sind die Symptome?
„… ein anhaltendes Gefühl von Verbitterung, verbunden mit Gefühlen von Hilflosigkeit, einer vorwurfsvollen Haltung sich selbst und anderen gegenüber, aggressiven Phantasien bis hin zu Gedanken an Suizid
… Antriebsblockaden und eine innere Unruhe, somatoforme Störungen, Schlafstörungen
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