Der ein oder andere Leser hat vielleicht schon einmal Bekanntschaft gemacht mit dem sog. „Ermittlungsdienst“ der Jobcenter.
Viele Mitmenschen glauben ja noch immer, wenn „man nichts zu verbergen habe“, sei es o.k., wildfremde Menschen das ureigenste Wohnumfeld „in Augenschein“ nehmen zu lassen…
Die Mitarbeiter prüfen ja „nur“, ob kein Sozialleistungsmißbrauch vorläge…
Quatsch!
Auch jenseits des „Prüfungsauftrags“ werden Lebensumstände notiert, privates Umfeld aktenkundig gemacht.
Noch besser:
Gemäß des Leitfadens für den Aussendienst, in dem es klar heißt ->
Der Hausbesuch ist auch immer nur dann durchzuführen, wenn er zur Klärung bereits bekannter
Indizien hilft. Eine routinemäßige Durchführung von Hausbesuchen zur Feststellung
von Leistungsmissbrauch ohne vorherige Indizien ist nicht zulässig.
Quelle: http://hartz.info/dateien/pdf/leitfaden_aussendienst.pdf
darf nicht einfach „mal eben so“ geschnüffelt werden!!
Und doch werden ohne jedweden Anfangsverdacht bei Neuantrag (!) „stichprobenartig“ Routinebesuche durchgeführt.
Dass sich – der mir in diesem Fall persönlich bekannte- Ermittler noch dazu berufen fühlt, eine „psychologische Wertung“ aktenkundig zu…
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