
Weil Kinder „Virenschleudern“ seien, sollen diese nun in Österreich gegen Grippe zwangsgeimpft werden. Und das, obwohl die Sinnhaftigkeit der Impfung immer öfter infrage gestellt wird.
Von Marco Maier
Mitten in der aktuellen Grippewelle kommen erneute Vorstöße zur Zwangsimpfung gegen den mutationsfreudigen Influenza-Virus. Laut Medienberichten soll nämlich die angebliche „Grippe-Prophylaxe für Kinder“ ins österreichische Impfprogramm aufgenommen werden. Obwohl die Sinnhaftigkeit der Grippe-Impfungen immer wieder angezweifelt wird, sollen nun solche Zwangsimpfungenkommen. In Italien beispielsweise arbeitet man bereits an einer Impfpflicht für Kindergartenkinder.
Grund dafür ist auch die angeblich mangelnde Impfmoral der Österreicher, zumal weniger als zehn Prozent der Bevölkerung sich gegen die Grippe impfen lassen. Dies, so die Argumentation, führe dazu, dass die Kinder die Grippeviren nach Hause brächten und dort die Eltern und auch die Großeltern anstecken würden. Was für die Kinder und die Eltern selbst zumeist kein wirkliches Problem darstelle, würde jedoch vor allem die Gesundheit der Großeltern…
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