24. May 2008Aktualisiert: 12. April 2017 8:26
Ein Spruch sagt, „dass die Brennnessel längst ausgerottet wäre, wenn die Menschen von ihrem Wert wüssten.“. In Kräuterbüchern liest man von ihrer heilsamen Wirkung bei rheumatischen Beschwerden, Gicht, schwachem Immunsystem und sogar schlechtem Gedächtnis. Aber auf jeden Fall lehrt uns die Pflanze Achtsamkeit und Respekt.

Die große Brennnessel (Urtica dioica). (Joe Klamar/Getty)
Brennnesseln finden wir überall, wo der Boden gut gedüngt oder sogar überdüngt ist. Schmetterlinge fühlen sich sehr wohl in ihrer Nähe. Für die Raupen sind sie ein unentbehrliches Futter. Schon deswegen lasse ich einige der Pflanzen in meinem Garten wachsen.
Die große Brennnessel (Urtica dioica) treibt jedes Jahr neu aus ihrem Wurzelstock, während die kleine Brennnessel eine einjährige Pflanze ist. Ich finde sie zarter und leckerer als ihre große Schwester. Brennnesselkraut passt im Frühjahr roh und fein gehackt zu Kräuterbutter, zu Salaten oder als Brotbelag. Gekocht zu…
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