Runenkrieger
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Monthly Archives: Mai 2017
Veröffentlicht am 23.08.2013
Music by Wardruna
Album Runaljod – Yggdrasil
A link to Wardruna web site : http://www.wardruna.com/
fauntube
Veröffentlicht am 16.04.2017
live video from the FAUN MIDGARD TOUR – Germany Wuppertal March 2017
ich falle mal mit der Tür ins Haus, zu brisant ist das Nachstehende, dies in Bezug auf Altkanzler Helmut Schmidt!
Wie im Netz zu erfahren ist, kann man bislang das Wohnhaus des Altkanzlers „virtuell “ besuchen, es ist dort u.a. die Rede von unzähligen Bildern und Fotografien an den Wänden!!!
Ich fordere hiermit alle zuständigen Stellen auf, vor allem Herrn Unmaas, dieses „virtuelle Reisen“ in das Haus eines Nazis sofort zu unterbinden/löschen/untersagen oder was auch immer Sie für Möglichkeiten haben, denn das geht gar nicht!
Und daß die „Helmut-Schmidt-Universität“ in Hamburg ein Bild des Namensgebers in Wehrmachtsuniform abhängen ließ, aber hallo, das war mehr als überfällig!
Nein, man kann diesen Irrsinn nicht mehr in Worte fassen, allerdings habe ich einen Trost für Sie, liebe Leser und aufgeklärte Menschen:
Spätestens wenn wir gänzlich übernommen worden sind, und das ist nur noch eine kurze Frage der Zeit (s. Naumburg und Naumburg steht für Deutschland generell), wird sich das Problem der „Erbsünde“ und der „ewigen Schuld der Deutschen“ erledigt haben, denn dann sind wir nichts mehr, wenn überhaupt noch vorhanden…
Es werden eines Tages keine ‚Sünder‘ mehr da sein, die ‚unfaßbare Schuld‘ auf sich geladen haben, und damit werden dann auch ‚unfaßbare‘ Geldquellen versiegen, die das Elend in Teilen der Welt vergrößern werden.
Ist dies etwa die Methode Merkel, aus der Schuldenfalle mit Ewigkeitsgarantie `rauszukommen? Dann hätte sie den zweiten Schritt vor dem ersten getan, denn bereits heute lebt fast niemand mehr, der rein zeitlich in das ‚Schuldschema‘ paßt, wie soll das wohl weitergehen? Ich wage nicht, diesen Gedanken zu Ende zu denken, aber wo es tatsächlich langgeht, das ist mehr als überdeutlich, faen ta deg!
Kommen wir nach Rheinland-Pfalz, daß dort der Mist in vielfältiger Art und Weise zum Himmel stinkt, das ist uns hier längst klar, aber es geht noch besser.
Zuvor dies, googeln Sie mal den § 263 StGB, Betrug, dort den Abs. 1, Abs.3 Satz 1 und 4, wir lesen weiterhin zum Thema „Organisierte Kriminalität“ folgende Definition:
„Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig
a) unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
b) (…),
c)unter Einflussnahme auf Politik, Massenmedien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zusammenwirken“.
Was ist geschehen? Ich hatte hier auf meiner Seite vor einiger Zeit darüber berichtet, daß sich die Abgeordneten im rheinland-pfälzischen Landtag einen ordentlichen „Diätenschluck“ gegönnt haben, dies gegen die Stimmen der AfD.
Diese 1000 Euro mtl. mehr wurden damit begründet, daß man sich lediglich der Steigerung von Bezügen von Verbandsbürgermeistern anpasst.
Dies hat sich nun als „Ente“ herausgestellt, denn tatsächlich wuchsen die Bezüge von Verbandsbürgermeistern sehr viel weniger.
Kleinparteien ( Freie Wähler und ÖDP) hatten ein Gutachten in Auftrag gegeben, kein geringer als Prof. von Arnim kommt zu dem Schluß:
„Das Parlament hat die Öffentlichkeit gezielt belogen“, alles klar, Herr von Arnim, klare Worte!
Herr von Arnim war heute auch kurz im Radio dazu zu hören, man merkte seiner Stimme an, daß er erregt war, als er sinngemäß sagte:
„Ich habe solch eine Dreistigkeit gegenüber Bürgern in all meinen Jahren noch nicht erlebt!“
Tja, wir sind eben auch hier auf einem „Guten Weg“…
Also werte, unabhängige Staatsanwaltschaften, wie wäre es einfach mal mit einem Ermittlungsverfahren wegen d.V. des Betruges und d.V. der OK gegen den Landtag von Rheinland-Pfalz?
Ach so, das geht ja nicht, für Ermittlungen gegen die Regierung und Konsorten brauchen Sie ja die Erlaubnis der Regierung, ach so, jetzt versteh`ich das Ganze! Wirklich gut eingefädelt…! Aber auf den Wähler ist ja Verlaß, jetzt dürfen auch die anderen mal…, man möchte sich nur noch übergeben!
Ja, es reicht, wir sind mittlerweile generell Verbrechern ausgeliefert, ob in der Politik oder deren willfähriger Handlanger, dies in jeder Hinsicht und das wird tagtäglich klarer!
Hinzu kommen die unerträglichen Vorfälle/Entscheidungen bei Polizei/Staatsanwaltschaften und den Gerichten, eine erschütternde Ansammlung des Versagens!
Dazu hätte ich einen Vorschlag, um Schaden zu mindern:
Wie wäre es mit einer „Rückrufaktion“ der Justiz, ähnlich wie in der Automobilindustrie?
Der Schaden wird ohne Kosten für den/die Betroffenen behoben! Schön wär’s, denn diese ‚Rückrufaktionen‘ nennen sich bestenfalls ‚Wiederaufnahmeverfahren‘ und sind mit Hürden versehen, die in weiser Voraussicht nahezu unüberwindlich gestaltet wurden, schauen Sie mal ins Gesetz…
c.c.K.e.d. – good times, bad times, all times get over…(sdg).
Quelle : Regine Winter via Facebook
Wenn Banker jammern, wie schwierig ihr Gewerbe geworden sei, fällt über kurz oder lang der Name Basel, garniert mit einer Zahl von eins bis drei: Basel I, II und III stehen für die Regelwerke, mit denen Finanzinstitute in aller Welt wenn schon nicht auf den Pfad der Redlichkeit und Rechtschaffenheit, so doch wenigstens auf den Weg der Vorsicht und der Vernunft gezwungen werden sollen.
Hinter den Kurzformeln verbergen sich komplizierte Vorschriften, welche vor allem die Fragen der Liquidität und der Eigenkapitalreserven klären.
Diese Regelwerke sind global gültig, doch niemand hinterfragt, warum sie ausgerechnet den Namen einer Stadt tragen, die weniger für ihre Finanzinstitute bekannt ist als für Pharmafirmen und Fußball. Auch große Finanzorganisationen wie Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) sind nicht hier zu Hause, sondern in Washington.
Tatsächlich aber beherbergt Basel die älteste, geheimnisvollste und wohl einflussreichste Finanzinstitution der Welt: Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Wenn man überhaupt einmal von ihr gehört hat, dann meist mit dem ehrfurchtgebietenden Zusatz „Zentralbank der Zentralbanken“. Doch selbst dies wird ihrer Bedeutung nicht gerecht. In ihren Mauern tagt der wohl mächtigste Klub der Welt. Seine 18 Mitglieder sind von niemandem gewählt und auch niemandem rechenschaftspflichtig. Doch was sie hier alle zwei Monate besprechen, beeinflusst das Schicksal von Milliarden Menschen.
Nicht schlecht für eine Bank wie die BIZ, die mit nur 120 Kunden und zwei Zweigstellen ein Eigenkapital von 28 Milliarden Dollar und einen Jahresgewinn von 1,17 Milliarden Dollar vorweisen kann. Nicht schlecht auch für eine Organisation, die vor 83 Jahren aus der Erbmasse des Ersten Weltkrieges hervorging, im Zweiten Weltkrieg den Holocaust und die Kriegsmaschine der Nazis finanzierte und nach dem Krieg die Einführung einer europäischen Einheitswährung zu einer Zeit vorantrieb, als Politiker dies als Hirngespinst verwarfen.
Journalisten müssen das Gebäude verlassen
Bei all ihren Tätigkeiten blieb die BIZ meist unbeobachtet unter dem Radar der Öffentlichkeit. Das gilt bis heute: Trotz Website und Twitter-Konto hält die Bank der Banken alle relevanten Informationen unter Verschluss. Die wenigen Journalisten, die ins Hauptquartier, einen kreisrunden Büroturm am Basler Hauptbahnhof, vorgelassen werden, dürfen sich nur in Begleitung von Raum zu Raum bewegen. Sobald um 12.30 Uhr die Angestellten der Kantine zustreben, müssen sie das Gebäude unverzüglich verlassen.
Nun liegt zum ersten Mal eine umfangreiche Untersuchung dieser mysteriösen Organisation vor, die eigentlich niemand braucht, die es aber immer wieder verstanden hat, sich unentbehrlich zu machen. „Tower of Basel“ nennt der amerikanische Topjournalist Adam LeBor die BIZ. Nach LeBors Überzeugung weist der Turm von Basel Parallelen zum Turm von Babel auf: Mit nur 18 Stockwerken „ragt er zwar nicht bis in den Himmel, aber viele von jenen, die in ihm arbeiten, glauben, dass sie ein beinahe himmlisches Mandat besitzen“. Heute sei die Bank zu einem der „reichsten und einflussreichsten Anachronismen der Welt“ geworden.
Gegründet wurde die Bank für internationalen Zahlungsausgleich im Jahr 1930 für nur einen Zweck: Über sie sollten die Reparationszahlungen abgewickelt werden, zu denen Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg von den Siegermächten verurteilt worden war. Man wählte Basel, weil Paris sich einem Sitz der neuen Bank in London widersetzte. Für Basel sprach die Lage in der neutralen Schweiz, gleich an der Grenze zu Deutschland und Frankreich.
Treibende Kraft waren Montagu Norman, der Präsident der Bank von England, und Hjalmar Schacht, der Chef der Deutschen Reichsbank. Als Mitgründer kamen die Notenbanken von Frankreich, Italien und Belgien, ein Konsortium japanischer Geschäftsbanken und ein US-Trio bestehend aus J.P. Morgan, First National Bank of New York und First National Bank of Chicago an Bord. Die Fed, die amerikanische Zentralbank, stand dem Unternehmen lange skeptisch gegenüber. Sie trat der BIZ erst 1994 formell bei.
Doch als die Weimarer Republik 1932 das Ende deutscher Reparationszahlungen durchsetzte, wäre die BIZ eigentlich schon wieder überflüssig gewesen. Aber Norman und Schacht hatten von Anfang an ohnehin andere Pläne: Ihre Bank sollte ein exklusiver Klub für die Chefs der Notenbanken werden – mächtig, unabhängig, frei von der Einmischung durch Regierungen und abgeschirmt vor neugierigen Journalisten.
Noch wichtiger: Die Bank finanzierte sich selbst und war nicht auf Zuwendungen von Regierungen angewiesen.
Die BIZ akzeptierte schmutziges Nazi-Gold
Außerdem erhielt sie den Status einer internationalen Organisation. Ihre Gebäude sind bis heute ebenso unantastbar wie ihre Einlagen und Guthaben, ihre Mitarbeiter genießen Steuerfreiheit und diplomatische Immunität. LeBor nennt die BIZ „eines der weltweit wirksamsten Instrumente von soft power“. Diese weiche Macht kommt jeden zweiten Monat zum Einsatz, wenn Notenbankpräsidenten aus der ganzen Welt zum Jour fixe nach Basel kommen. Die Sitzung beginnt Sonntagabend im Konferenzraum E des BIZ-Towers. Dann ziehen sich die Chefs allein zu einem exquisiten Dinner zurück. Dieser innerste Zirkel besteht aus den 18 mächtigsten Notenbankern: Mario Draghi von der EZB gehört dazu, Ben Bernanke aus Washington, Jens Weidmann von der Bundesbank, der Chinese Zhou Xiaochuan, Mark Carney von der Bank of England.
Zum Treffen des sogenannten Economic Consultative Committee am nächsten Morgen werden auch Notenbankchefs anderer Staaten zugelassen – Indonesien, Polen oder Südafrika. Diese Männer und Frauen sind in diesem Kreis noch immer selten – repräsentieren mehr als vier Fünftel der globalen Wirtschaftskraft. Manchmal dürfen noch ein paar kleinere Länder mit an den Tisch – Israel etwa oder Ungarn. Aber sie haben kein Rederecht.
Offen reden – über Geldpolitik und Wein
Mervyn King, der frühere Chef der Bank of England, bezeichnete diese Treffen als eigentliche Raison d’être der BIZ: „Imstande zu sein, informell und offen miteinander zu reden, war immer ungeheuer wertvoll“, sagte er dem Autor. „Wir können sagen, was wir wirklich denken, wir können Fragen stellen und von anderen profitieren.“ Bodenständiger beschrieb Péter Ákos Bod, Ex-Chef der ungarischen Nationalbank, die Treffen. „Hauptthemen waren die Qualität des Weins und die Dummheit der Finanzminister. Wenn man nichts von Wein verstand, konnte man am Gespräch gar nicht teilnehmen.“ An die fragwürdige Vergangenheit der Institution erinnert bei diesen Anlässen nichts. Doch in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts war die BIZ de facto der verlängerte Arm der Reichsbank in Berlin. Die Basler verschafften dem Naziregime eine internationale Bühne und globale Wirtschaftskontakte.
Auch nach Kriegsausbruch wickelte sie Devisengeschäfte für den Nazistaat ab und akzeptierte dessen schmutziges Gold, egal ob es aus den Tresoren der Nationalbanken überfallener Staaten geraubt oder KZ-Häftlingen aus dem Mund gebrochen worden war. Im Aufsichtsrat der Bank saßen nicht nur Hitlers Kriegsfinanzier Schacht, sondern auch der Bankier Kurt von Schröder und der Industrielle Hermann Schmitz vom Weltkonzern IG Farben, die beide SS-Chef Heinrich Himmler finanzierten.
Kein Wunder, dass Washington nach Kriegsende die BIZ auflösen wollte, zumal mit IWF und Weltbank zwei neue Institutionen zur Regelung globaler Finanzfragen bereitstanden. Doch Großbritannien, die Wall Street und weite Teile der US-Industrie setzten sich durch und hielten die BIZ am Leben. Sie hatten auch während des Krieges Kontakte zu den Deutschen aufrechterhalten und waren am möglichst raschen Wiederaufbau der deutschen Industrie interessiert.
Die BIZ präsentierte sich nun als älteste und erfahrenste internationale Finanzorganisation. Ihre Jahresberichte waren mittlerweile zur Pflichtlektüre für Banker und Finanzbeamte in der ganzen Welt geworden, und als 1947 die Zentralbanken von den Regierungen ermutigt wurden, ihren Zahlungsverkehr über die BIZ abzuwickeln, war die Zukunft der Basler gesichert.
Zugleich etablierte die BIZ vier Kommissionen, welche – so LeBor – „die Finanzarchitektur der Welt umbauen“ und „die Zukunft der globalen Finanzmärkte und folglich der Weltwirtschaft bestimmen“. Den größten Einfluss errang die für Bankenaufsicht und Regulierung zuständige Kommission. Ins Leben gerufen nach der Pleite der deutschen Herstatt-Bank in den Siebzigerjahren erarbeitete sie die Basel-Regelwerke I bis III. Obwohl die BIZ keine gesetzgeberischen Vollmachten besitzt, halten sich Geschäftsbanken sklavisch an die Vorgaben.
Maßgeblich trieb die BIZ auch das europäische Einigungsprojekt voran. Das Europäische Währungsinstitut, der Vorgänger der Europäischen Zentralbank, wurde in den Räumlichkeiten der BIZ ausgebrütet und herangezogen, bevor es nach Frankfurt umzog. Diese Verwandtschaft, so LeBor, erklärt, weshalb die EZB gleichsam ein Spiegelbild der Basler Bank geworden ist: Nicht transparent, kaum kontrolliert, nur ansatzweise rechenschaftspflichtig.
Die BIZ ist für LeBor „eine undurchsichtige, elitäre und antidemokratische Institution“, ein „Überbleibsel eines gottlob untergegangen Zeitalters blinder Unterwerfung unter Autorität“. Auf Dauer freilich werde sich die BIZ dem Zug der Zeit nicht entziehen können. Auch sie werde sich öffnen müssen, zumal da Notenbankchefs in der Folge der Finanzkrise politischer Einfluss zugewachsen ist.
Doch gerade deshalb ist es zweifelhaft, dass diese Herren sich über diese Kritik den Kopf zerbrechen, wenn sie sich das nächste Mal zum Dinner in ihrem Basler Turm versammeln…
Quelle : Geikler Maik via Facebook
MEIN DANK an Franziskus für diese notwendige, längst überfällige, Strafrechtsverschärfung, sagt Maria Lourdes!
Hier der Papst-Erlass vom 11.7.2013…
APOSTOLISCHES SCHREIBEN
IN FORM EINES «MOTU PROPRIO»*
SEINER HEILIGKEIT
PAPST FRANZISKUS
ÜBER DIE GERICHTSBARKEIT DER RECHTSORGANE DES STAATES DER VATIKANSTADT
IM BEREICH DES STRAFRECHTS
In der heutigen Zeit ist das Gemeinwohl zunehmend durch staatenübergreifende und organisierte Verbrechen bedroht, ebenso durch die unangemessene Handhabung des Marktes und der Wirtschaft, sowie durch den Terrorismus.
Es ist daher notwendig, dass die internationale Gemeinschaft angemessene rechtliche Instrumente, zur Verhinderung und Bekämpfung von Straftaten, durch die Förderung der internationalen, justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen, einrichten.
Bei der Ratifizierung zahlreicher internationaler Übereinkommen in diesen Bereichen, hat der Heilige Stuhl, auch im Namen und Auftrag des Staates der Vatikanstadt gehandelt, sowie stets betont, dass diese Vereinbarungen Mittel zur effektiven Bekämpfung und Verhinderung der kriminellen Aktivitäten sind, welche die Menschenwürde, das Gemeinwohl und den Frieden bedrohen.
Im Hinblick auf die Erneuerung des Apostolischen Stuhls und diesen, um eine solche Zusammenarbeit zu stärken, ordne ich durch das vorliegende Apostolische Schreiben in Form eines »Motu Proprio«* an:
1. Die zuständigen Justizbehörden des Staates der Vatikanstadt üben Strafgerichtsbarkeit auch über:
a) Verbrechen gegen die Sicherheit, welche gegen die grundlegenden Interessen oder das Erbe des Heiligen Stuhls gerichtet sind;
b) Straftaten, im Bezug auf:
– Das Gesetz des Staates der Vatikanstadt Nr. VIII, vom 11. Juli 2013, mit ergänzenden Normen in Strafsachen;
– Das Gesetz des Staates der Vatikanstadt Nr. IX vom 11. Juli 2013, enthaltenden Änderungen des Strafgesetzbuches und der Strafprozessordnung;
so solche Verbrechen, von in Absatz 3 (unten) genannten Personen, bei der Ausübung ihrer Aufgabenpflicht verübt werden;
c) jede andere Straftat, deren Bekämpfung von einem internationalen Abkommen verlangt wird, das vom Heiligen Stuhl unterzeichnet wurde, wenn der Täter sich im Staat der Vatikanstadt befindet und nicht ins Ausland ausgeliefert wurde.
2. Die unter Punkt 1 erwähnten Straftaten werden nach der Gesetzgebung abgeurteilt, die zu der Zeit, in der sie verübt wurden, im Staat der Vatikanstadt gültig war, vorbehaltlich der allgemeinen Prinzipien der Rechtsordnung in Bezug auf die zeitliche Anwendung der Strafgesetze.
3. Im Rahmen des Vatikanischen Strafgesetzes werden den »öffentlichen Amtsträgern« gleichgestellt:
a) die Mitglieder, Beamten und Mitarbeiter der verschiedenen Einrichtungen der Römischen Kurie sowie der mit ihr verbundenen Institutionen;
b) die Päpstlichen Gesandten und die diplomatischen Mitarbeiter des Heiligen Stuhls;
c) Personen, die vertretende, verwaltende oder leitende Funktionen bekleiden, sowie jene, die – auch »de facto« – unmittelbar vom Heiligen Stuhl abhängige Körperschaften verwalten und kontrollieren und die im Verzeichnis der kirchlichen Rechtspersonen eingetragen sind, das im Governatorat des Staates der Vatikanstadt geführt wird;
d) jede weitere Person, die einen administrativen oder juristischen Auftrag am Heiligen Stuhl besitzt, sei es ständig oder vorübergehend, entlohnt oder unentgeltlich, auf jedweder Ebene der Hierarchie.
4. Die unter Punkt 1 erwähnte Gerichtsbarkeit schließt auch die administrative Verantwortung der Rechtspersonen ein, die sich aus einer Straftat herleitet, wie es von den Gesetzen des Staates der Vatikanstadt geregelt wird.
5. Falls in anderen Staaten in derselben Sache vorgegangen wird, kommen die im Staat der Vatikanstadt gültigen Normen über die konkurrierende Gerichtsbarkeit zur Anwendung.
6. Art. 23 des Gesetzes Nr. CXIX vom 21. November 1987, durch das die Gerichtsordnung des Staates der Vatikanstadt verabschiedet wurde, bleibt weiterhin gültig.
Dies beschließe und bestimme ich ungeachtet jeder anderen gegenteiligen Anordnung. Ich bestimme, dass das vorliegende Apostolische Schreiben in Form eines »Motu Proprio« durch die Veröffentlichung im Osservatore Romano promulgiert werde und am 1. September 2013 in Kraft trete.
Gegeben zu Rom, aus dem Apostolischen Palast, am 11. Juli 2013, im ersten Jahr meines Pontifikats.
FRANCISCUS
Quellen:
vatican.va – Original
Quelle : Geikler Maik via Facebook
