Bumm, bumm, immer lauter bumm, bumm…. bis es selbst die Wahlkampfstrategen glauben.
Also wurden 2000 Asylbescheide von Syrern und Afghanen unter die Lupe genommen. Niemand wusste dabei, in welche Richtung das Ergebnis gehen würde. Schließlich war jedem bewusst, dass zu Hochzeiten der Flüchtlingskrise Schnelligkeit vor Gründlichkeit gegangen war.
46 Prozent der untersuchten Asylentscheidungen für Afghanen und 18 Prozent derer für Syrer gelten demnach als „nicht plausibel“. Hier wurden allerlei Fehler bei der Dokumentation gemacht. Beispielsweise wurde die Staatszugehörigkeit nicht hinreichend geklärt. Solche Fälle sollten „einer nochmaligen Nachschau unterzogen werden“, heißt es.
Ob Entscheidungen konkret falsch waren, darüber steht in der Analyse nichts. Der Minister sagte den Abgeordneten in interner Runde deutlich: Die Qualität vieler Asylverfahren lasse zu wünschen übrig. Es gebe Mängel bei der Dokumentation. Und was der Minister dann verkündete, war nichts anderes als ein weiterer Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik.
Bislang betonte die Regierung nämlich, Fehler in Asylverfahren seien…
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