die EZB hat sich mit ihrer Geldpolitik in die Zwickmühle manövriert. Mario Draghi steht aktuell vor einer Wahl zwischen Pest und Cholera. Er weiß, dass er die Geldschwemme nicht ewig aufrechterhalten kann. Andererseits riskiert er einen Crash der gesamten europäischen Wirtschaft, wenn er den Geldhahn einfach zudreht.
EZB hat massive Anleihenblase geschaffen
Tatsächlich ist die Lage der EZB bereits total verfahren. Die Zentralbank hätte nach ihrem eigenen Plan schon vor Monaten das Stimulus-Programm zurückfahren sollen. Doch das Gegenteil ist passiert. Die Zentralbank hat bereits über eine BILLION Euro in Staatsanleihen gepumpt und die überschüssige Liquidität damit fast ver-10-facht. Hier hat sich eine gewaltige Blase gebildet.
Indem die EZB ihr Anleihenkaufprogramm verlängert hat, gibt sie indirekt zu, dass es überhaupt keinen Markt mehr für die völlig wertlosen Staatsanleihen gibt. Das ist auch nur logisch. Oder würden Sie Anleihen hoch verschuldeter Staaten mit einer Laufzeit von 10 Jahren kaufen, die weniger als 2 % Rendite abwerfen? Selbstverständlich nicht. Doch die EZB pumpt Milliardensummen in solche „Wertpapiere“.
EZB hat sich selbst zur Geisel genommen
Die Zentralbank ist längst zum Opfer ihrer eigenen Geldpolitik geworden. Uns wird erzählt, es gibt keine Blase. Aber dennoch muss die EZB jeden Monat Milliardensummen in Staatsanleihen pumpen. Uns wird erzählt, die Eurozone hätte sich von der Krise erholt. Aber bereits ein Zinsanstieg von 0,5% würde Unternehmen und ganze Staaten in den Bankrott treiben.
Sie können davon ausgehen, dass die Entwertung Ihres Vermögens weiter gehen wird… bis es schließlich zum großen Knall kommt. Denn der EZB bleibt längst keine andere Wahl mehr, als das Spiel weiter zu treiben und den Crash damit noch etwas rauszuzögern.
Dirk Wiethüchter via Facebook