Von Jürgen Fritz
Wo die politische Freiheit (Volkssouveränität) fällt, da meist auch schnell die individuelle. Was aber wird aus einer Demokratie ohne mündige, sittlich gebildete, freiheitsliebende und wehrhafte Bürger? Droht einer solchen zuerst die Ochlokratie, sodann die totalitäre Herrschaft einer Minorität über eine Majorität? Vor allem aber: Wer sind die Feinde der Freiheit und was kann gegen sie getan werden?
Die Qualität einer Demokratie bestimmt sich an der sittlichen Qualität des Demos
Fällt die politische Freiheit, dann fällt meist auch schnell die individuelle. Denn welches Interesse sollte der Souverän haben, seinen Untertanen ein Höchstmaß an individueller Freiheit zukommen zu lassen. Muss er frei denkende Menschen nicht zwangsläufig als Gefahr für seine Herrschaftsposition sehen? Eine freiheitliche Demokratie setzt die politische Mitbestimmung von mündigen Bürgern voraus, also politische Freiheit. Diese setzt aber wiederum mündige, sittlich gebildete Bürger voraus. Eine Demokratie ohne solche entartet sofort in eine Pöbelherrschaft (Ochlokratie).
Stellen sie sich eine Horde von Barbaren…
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