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Monthly Archives: Mai 2013

Achtet auf Eure Ernährung

Sehr gute Info!!!

Wacht endlich auf!!!!

geo-engineering
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Dazu die Abhandlung der „Bundesregierung, aber sie machen ja so etwas nicht. Die darüber berichten sind ja mal wieder Verschwörungtheoretiker.

Im Hinblick auf die globale Klimaerwärmung ist die Reduktion der CO2

Quelle Wissenschaftliche Dienste Des Bundestages

 

„Im Hinblick auf die globale Klimaerwärmung ist die Reduktion der CO2-Emissionen das wichtigste

Ziel der internationalen Klimapolitik. Die meisten Staaten sind sich darin einig, dass die

Treibhausgasemissionen verringert werden müssen, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur

gegenüber der vorindustriellen Zeit unter zwei Grad Celsius zu halten. Mehr als 70

Staaten haben bei den internationalen Klimaschutzvereinbarungen Maßnahmen für eine Verminderung

der Emissionen zugesagt. Dennoch wird in diesem Jahrhundert noch mit einer Erwärmung

von mehr als drei Grad Celsius gerechnet. Daher werden zusätzlich sowohl Maßnahmen

zur Anpassung an den Klimawandel als auch Möglichkeiten, das Klima mit technologischen Mitteln

vorsätzlich und großräumig zu beeinflussen, erforscht und diskutiert. Bis vor wenigen Jahren

wurde besonders der rein technische Ansatz als Science Fiction angesehen. Angesichts der

drohenden Klimaerwärmung werden einzelne Möglichkeiten inzwischen jedoch ernsthaft erwogen.

Diese technischen Maßnahmen werden als Geo-Engineering oder Climate Engineering bezeichnet.

Dabei kann man zwei Strategien unterscheiden:

Langfristige Bindung des bereits in der Atmosphäre vorhandenen CO2

Die derzeit meist diskutierten Möglichkeiten zur Verringerung des atmosphärischen CO2

Gehaltes sind die Förderung der natürlichen Bindung als Biomasse und die unterirdische Speicherung

von gasförmigem CO2 (sog. biologische und geologische Sequestrierung). Die Weltmeere

sind die größte Senke für CO2 aus der Atmosphäre. Es verbleibt zum Teil gelöst im Wasser, das

meiste wird jedoch vom Phytoplankton in den oberen Wasserschichten aufgenommen. Ein Teil

der Biomasse sinkt in die Tiefe und entzieht damit dem Oberflächenwasser CO2. Um das Planktonwachstum

und die damit verbundene CO2-Aufnahme zu fördern, wurde vorgeschlagen, die

Ozeane mit Eisensulfat zu düngen. Das Verfahren ist umweltpolitisch umstritten, ein entsprechender

Versuch im Jahr 2009 (LOHAFEX) führte nicht zu dem erwarteten Ergebnis. Eine Form

der „natürlichen“ Düngung, indem nährstoffreiches Wasser aus bis zu tausend Metern Wassertiefe

an die Meeresoberfläche gepumpt werden soll, wird ebenfalls diskutiert. Das kalte Tiefenwasser

soll dann zusätzlich eine Abkühlung des Oberflächenwassers und des Festlandes bewirken.

Nach den Weltmeeren sind die Wälder die bedeutendsten globalen Kohlendioxidsenken. Der

Erhalt der Wälder und Aufforstungsmaßnahmen fördern die Bindung von CO2 als Biomasse – allerdings

nicht dauerhaft, wenn das Holz anschließend verbrannt wird oder verrottet. Daraus entstand

die Idee zur unterirdischen Einlagerung von Holz. Um klimarelevante Mengen CO2 auf

diese Weise der Atmosphäre zu entziehen, wären allerdings riesige Anbauflächen und entsprechend

große unterirdische Lagerstätten notwendig. Daneben existiert auch ein technisches Konzept,

mithilfe „künstlicher Bäume“ CO2 aus der Luft zu filtern, chemisch zu binden und letztendlich

unterirdisch zu deponieren. Als Stromlieferant für diesen energieintensiven Prozess werden

Windräder vorgeschlagen. Für die dauerhafte Einlagerung des Kohlendioxids soll schließlich

jene CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) zum Einsatz kommen, die derzeit auch für

die CO2-Emissionen von Kohlekraftwerken diskutiert wird. Als unterirdische Endlager sind

Salzwasser führende Sandsteinschichten bzw. ehemalige Erdgasfelder vorgesehen.

Aktueller Begriff

Geo-Engineering / Climate Engineering

Wissenschaftliche Dienste

Nr. 61/10 (12. September 2010)

Ausarbeitungen und andere Informationsangebote der Wissenschaftlichen Dienste geben nicht die Auffassung des

Deutschen Bundestages, eines seiner Organe oder der Bundestagsverwaltung wieder. Vielmehr liegen sie in der

fachlichen Verantwortung der Verfasserinnen und Verfasser sowie der Fachbereichsleitung. Der Deutsche Bundestag

behält sich die Rechte der Veröffentlichung und Verbreitung vor. Beides bedarf der Zustimmung der Leitung

der Abteilung W, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.

Wissenschaftliche Dienste Aktueller Begriff

Geo-Engineering / Climate Engineering

Seite 2

Reduzierung der Erderwärmung durch Änderung der Strahlungsbilanz der Erde

Der natürliche Treibhauseffekt der Atmosphäre sorgt dafür, dass die Erdoberfläche eine mittlere

Temperatur von +14 anstatt von -18 Grad Celsius hat, wie ohne Atmosphäre zu erwarten wäre.

Die Erhöhung des Treibhausgasanteils der Atmosphäre verändert die Strahlungsbilanz der Erde,

der Treibhauseffekt wird verstärkt. Um die aufgenommene Strahlungsenergie zu verringern,

wurden zwei Konzepte entwickelt: Die einfallende Sonnenstrahlung könnte zum einen durch

Reflektoren im Weltall, zum andern durch Aerosole in der Atmosphäre reduziert werden.

Eine geeignete Stelle für die Reflektoren im Weltall ist der sogenannte Lagrange-Punkt zwischen

Erde und Sonne, an dem Kräftefreiheit herrscht und an dem die Position der (in gewissem Umfang

steuerbaren) Reflektoren ohne große Korrekturmanöver gehalten werden kann. Die Reflektoren

im All hätten den Vorteil, dass nicht in die komplexe Chemie der Atmosphäre eingegriffen

würde. Da große Mengen geeigneter Reflektoren hergestellt und ins All befördert werden müssten,

ist diese Methode so aufwändig, dass sie aktuell als unrealistisch betrachtet werden kann.

Die Aerosol-Methode lehnt sich an natürliche Phänomene wie den Ausbruch des Vulkans

Pinatubo im Jahr 1991 an. Dabei gelangten ca. 17 Millionen Tonnen Schwefeldioxid (SO2) in die

Stratosphäre. SO2 bildet in der Atmosphäre einen Nebel aus Schwefelsäuretröpfchen (Aerosol).

Im Fall des Pinatubo bewirkte dies eine Reduktion der Sonneneinstrahlung um fünf Prozent und

einen globalen Temperaturabfall um ca. 0,5 Grad Celsius. Allerdings gab es auch Auswirkungen

auf die Ozonschicht – über der Antarktis nahm das Ozonloch eine neue Rekordgröße an. Der

Chemie-Nobelpreis-Träger Paul Crutzen schlug 2006 vor, SO2 zur Sonnenabschirmung in die

Stratosphäre einzubringen. Das SO2 soll dabei in sehr viel größere Höhe (ca. 25 km) und in kleinerer

Menge (1-5 Millionen Tonnen SO2 pro Jahr) eingebracht werden, als das jährlich durch

Verbrennungsprozesse auf der Erde erzeugte SO2 (ca. 100 Millionen Tonnen). Eine andere Aerosol-

Methode verfolgt die Idee, mit Hilfe sogenannter Flettner-Schiffe einen Sprühnebel aus

Meerwasser zu erzeugen, um dadurch die Wolkenbildung über den Meeren zu verstärken. Die

zusätzlichen Wolken würden ebenfalls verstärkt Sonnenlicht ins All reflektieren.

Resümee

Einerseits zeigt Geo-Engineering neue Ansatzmöglichkeiten einer weltweiten Klimapolitik auf.

Innerhalb des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms werden bereits einzelne Geo-Engineering Projekte

gefördert. Angesichts der Komplexität der Klima-Modelle und der großen Ökosysteme der

Erde besteht andererseits jedoch immer die Gefahr unvorhergesehener Nebenfolgen. Veränderungen

der Meeresströmungen (thermohaline Zirkulation) oder des Monsuns könnten dramatische

Folgen für die Lebensgrundlagen in einzelnen Ländern haben. Zudem müssten alle technischen

Maßnahmen über lange Zeiträume fortgesetzt werden. Mit Ausnahme der Sequestrierungsverfahren

würden gleichzeitig die ökologischen Folgen des CO2-Anstiegs, wie z.B. die Versauerung

der Meere, weiter zunehmen. Im Mai 2010 wurde im Rahmen der Biodiversitätskonvention der

VN in Nairobi (Kenia) vom wissenschaftlich-technischen Ausschuss eine Empfehlung für ein

„Geo-Engineering Moratorium“ gegeben. Dieses soll den 193 Mitgliedsstaaten im Oktober 2010

auf der Vertragsstaatenkonferenz in Nagoya (Japan) vorgelegt werden. Es heißt darin, dass klimabezogene

Geo-Engineering Aktivitäten solange nicht stattfinden sollen, bis eine angemessene

wissenschaftliche Basis besteht, auf der die Risiken für Umwelt und Artenvielfalt und ihre sozialen,

ökonomischen und kulturellen Folgen bewertet werden können.

Quellen

Geo-Engineering Climate Change. Ed. B. Launder, J.M.T. Thompson. Cambridge University Press 2010

Max Planck Forschung, 1/ 2010. Wasser mit nebulöser Wirkung, C. Meier. Keime des Klimas, R. Wengenmayr.

The Royal Society (2009), http://royalsociety.org/Geoengineering-the-climate/ [Stand: 05.05.2010].

UNEP (2010), http://www.cbd.int/doc/meetings/sbstta/sbstta-14/in-session/sbstta-14-L-09-en.pdf

BT-Drs. 16/9896 (2008). Bericht Technikfolgenabschätzung: CO2-Abscheidung und -Lagerung bei Kraftwerken.

Verfasser/in: Dipl.-Phys. Dr. Julian Adolphs und Dipl.-Biol. Angela Winter – Fachbereich WD 8, Umwelt,

Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung “

Hier noch der erste Teil.

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Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder

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